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Description
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Antoninus Florentinus. Summa theologica. Teil I (von 4). 252 nn. Bl. 2 Spalten. 59-60 Zeilen. Got. Typ. Schriftraum: 32,1 x 20,5 cm. Format: 48 x 32,5 cm. Mit Mit je einer 12- und 17zeiligen Initiale in Gold und Farben sowie uber die ganze Seite ausgreifender Akanthusbordure am Stab mit Blattwerk in Gold und Farben, zahlreichen Lombarden in Blau und Rot sowie reicher Rubrizierung. Blindgepragter Lederband d. Z. (Rucken eingerissen, an Kapital und Gelenken teils restauriert und fachmannisch mit Leder hinterlegt, Kanten mit Lederstreifen verstarkt, teils kleine Ausrisse und Fehlstellen, nur unwesentlich fleckig und berieben) auf schweren Holzdeckeln mit 10 schweren getriebenen und punzierten Messingbeschlagen (Nagel teils ersetzt) und 2 erneuerten Messingschliessen. Nurnberg, Anton Koberger, 17. X. 1478. Hain-Copinger 1242. GW 1242. Goff A-871. Proctor 1981. Pellechet 877. BMC II, 415. BSB-Ink A-594. Madsen 266. 4383. Nentwig 25. Ohly-Sack 206. CIBN A-452. IDL 354. IBE 434. IBP 417. IGI 689. ISTC ia00871000. Erste Ausgabe des ersten Teils der Summa theologica, der theologischen Schriften des Erzbischofs von Florenz Antonius Florentinus (1389-1459), seines Hauptwerks neben der Summa confessionalis. Der Nurnberger ging lediglich die venezianische Ausgabe voran, deren zweiter Teil 1474 von Franz Renner aus Heilbronn und Nikolaus von Frankfurt gedruckt wurde. Der erste Teil wurde dann von Marinus Saracenus am 18. Januar 1487 gedruckt. Die vorliegende Nurnberger Ausgabe ist demnach die erste des ersten Teils. - Die beiden Zierblatter sind besonders hubsch: am Textanfang (a2) befindet sich eine grosse 12zeilige Initiale "Q" fur "Quam magnificata sut opera tua domine", die in rosafarbenem Akanthuswerk auf quadratischem, mit weisser Binnenzeichnung gezierten leuchtenden Goldgrund gemalt ist und in grunem Akanthuswerk auslauft. Die 17zeilige Initiale "V" fur "Venite audite..." auf dem dritten Blatt (a4) ist als Uniziale in blauen Balken auf Goldgrund in einem mehrfach abgestuften roten Rahmen wiedergegeben mit purpurfarbener Fullung, die wiederum mit Goldornamenten gehoht ist. Beide Seiten sind mit einem, die Spalten teilenden Stab illuminiert, der in grossartigem farbigen Akanthuslaub auslauft und zahlreiche Goldbluten bildet. Ohne das erste und letzte weisse Blatt. Vorsatze erneuert, Seidenhemdchen eingefugt, Block vorne und hinten nach den leicht losen ersten bzw. letzten Lagen gebrochen, minimale Bugschaden, gegen Anfang vereinzelt winzige Fleckchen, teils geschlossene, minimale Lochlein, aber kaum fingerfleckig. Der Block in nahezu tadellosem, grandiosen Zustand, weiss und sauber und von vollendeter Schonheit aus der Kappuziner-Bibliothek in Bamberg mit deren hs. Besitzvermerk auf dem ersten Blatt unten (ausradiert mit kleinen Papierdunnungen), Vorderdeckel mit Exlibris Victor v. Stedingk. Gebunden in einen auffallend schonen zeitgenossischen Lederband mit offenen stilisierten Blumenstempeln in den gewundenen Rautenranken und fein gearbeiteten, moglicherweise leicht spateren getriebenen, mehrfach durchbrochenen und punzierten Messingbeschlagen.
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