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Description
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Merian, Maria Sibylla. Dissertatio de generatione et metamorphosibus insectorum Surinamensium... Den Haag, P. Gosse, 1726. Fol. Mit 2 gest. Titeln, 1 Kopfvign. mit Wappen, sowie 72 gest. sehr schon kol. Kupferstichtafeln v. J. Mulder, P. Sluyter u. D. Stoopendael nach M. S. Merian. [3] Bl., 72 S. Neuer marmor. HLdr.-Bd. im Stil d. Z. mit goldgepr. Fleuronne-Rucken u. Ruckentitel. (Ecken gering bestossen). Nissen BBI 1341. Pritzel 6105. Hagen I, 535. Vgl. Sitwell-Blunt 67 u. Landwehr 132.- 3. Ausgabe, erste mit lateinisch-franzosischem Paralleltext. Gegenuber der Erstausgabe von 1705 um 12 Tafeln vermehrt.- Das heute extrem seltene Hauptwerk Maria Sibylla Merians, das seine Entstehung der epochalen Reise der Kunstlerin mit ihrer Tochter nach Sudamerika in den Jahren 1699 bis 1701 verdankt. Die gleichermassen naturwissenschaftlich wie in ihrer kunstlerischen Ausfuhrung bedeutenden Tafeln zeigen exotische Schmetterlinge in allen Entwicklungsstadien auf bluhenden Pflanzen und Fruchten, meist in Lebensgrosse, erganzt um einige verkleinerte Reptilien- und Amphibiendarstellungen. "Ihre schon beim Raupenbuch erwiesene Meisterschaft, den Pflanzen und Tieren bei der Darstellung ihre Eigentumlichkeit zu erhalten und sie trotzdem in eine wirksame Bildkomposition hineinzubauen, hat mit dem Surinam-Werk einen unvergleichlichen Hohepunkt erreicht. Es gehort nicht nur zu den besten alten naturwissenschaftlichen Werken, sondern ist eines der prachtvollsten illustrierten Bucher, die je geschaffen wurden" (Ruckert S. 14).- Guter, bis teils sehr guter Gesamtzustand. Die Kupfer in kraftigen Abrucken auf festem Papier. In klaren und leuchtenden, wohl etwas spaterem Kolorit. Partiell einige wenige kleine Finger- und Stockflecken, im Ubrigen in sauberer Erhaltung. Davon abgesehen sind die 1. u. letzten 4 Tafeln etwas angestaubt. Tafel 1, 2, 48, 61 u. 69 mit restaurierten Fehlstellen bzw. hinterlegten Randverlusten, Tafel 71 seitlich komplett angerandert, minimale Farbverluste der Tafeln 1 u. 69, ca. 20 Tafeln u. 20 Textbll. mit geschlossenen meist kleinen Randeinrissen, davon 7 Tafeln mit restaurierten Einrissen bis in den Bildbereich, Textseite 69/70 Seite verkehrt eingebunden. Die modernen Vorsatzbll. geknickt.- Alle Tafeln ausser Tafel 11 mit Hinzufugungen der Nomenklatur, stets am oberen Bildrand die lateinischen Pflanzennamen, v. alter Hand, gelentlich an den Randern auch die Insektennamen, bei ca. 27 Tafeln auch alte, wenig storende, Beschriftungen im Bild. Zusatzlich ausfuhrliche Eintragungen v. alter Hand am Ende des franzosischen Vorworts, sowie einige Marginalien im Text.
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